Kleinbahnidyll. Berlin. 1935. Mischtechnik, Aquarell und Deckfarben auf Karton, 48,6 x 34,5 cm. Rechts unten signiert und datiert sowie rückseitig betitelt. - Im Passepartout, unter Glas gerahmt. - Provenienz: Berliner Privatbesitz. - Lit.: Günter Meißner. Hans Baluschek. Dresden, Verlag der Kunst, 1985; T. Hoffmann, A. Grosskopf, F. Reifferscheidt (Hg.), Zu wenig Parfüm, zu viel Pfütze. Hans Baluschek zum 150. Geburtstag, Köln, Wienand, 2020. - Baluschek gilt als ein Hauptvertreter des deutschen kritischen Realismus. Er stellte in seinen Werken häufig das Leben der Arbeiterklasse dar. Auch Züge und Bahnhöfe sind ein beliebtes Motiv des Künstlers. Schon früh setzte die Begeisterung hierfür durch seinen Vater ein, der Eisenbahningenieur war. Baluschek gehört zu den Malern der Berliner Sezession. Von 1929-33 war er Leiter der Großen Berliner Kunstausstellung. Die Nazis setzten ihn 1933 von seinen Ämtern ab und brandmarkten seine Werke als entartet. 1933 und 1934 waren seine Werke noch auf der GBKA zu sehen und er illustrierte Ende 1934/Anfang 1935 noch die Jubiläumsschrift Hundert Jahre Deutsche Eisenbahn.  (595-1)